CTG (Cardiatokogramm)  
 

Man beginnt in der 30. Schwangerschaftswoche mit dem CTG schreiben. Hierbei wird ein Ultraschallknopf
für die kindlichen Herztöne und ein Druckknopf für die Messung der Wehentätigkeit auf der Bauchdecke
mit Hilfe von Gurten befestigt.
Unter bestimmten Umständen werden manche Frauen mit Beschwerden wie vorzeitige Wehentätigkeit auch schon in einer früheren Schwangerschaftswoche an den Wehenschreiber angeschlossen.

CTG´s werden im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen und bei Beschwerden geschrieben.
Ein CTG gibt Aufschluss darüber, wie es dem Kind im Mutterleib geht und ob Wehentätigkeit der Gebärmutter
vorhanden ist.

Unter der Geburt wird in bestimmten Abständen ebenfalls CTG geschrieben. Gott sei Dank gibt es heute
so etwas wie die Telemetrie, wobei es der Frau trotz CTG-Ableitung erlaubt ist, sich frei zu bewegen.
Man liegt dann nicht „angeleint“ im Kreißbett, sondern kann mit Hilfe eines kleinen, tragbaren Kästchens brav
die Treppen auf und ab steigen. Ein optimaler Kompromiss zwischen Bewegungsfreiheit und CTG-Pflicht.
Die Telemetrie macht auch eine CTG-Ableitung während einer Wassergeburt möglich.